Montag, 1. Februar 2016

Fastenchallenge

Wie jedes Jahr wird vermutlich auch dieses Jahr direkt nach Fasching die Fastenzeit beginnen, und wie jedes Jahr überrascht mich diese Unmittelbarkeit ein wenig. Aber immerhin ist mir diese eigenartige Weise der Zeitverschiebung (people assume that time is a strict progression of cause to affect, but actually, from a non-linear, non-subjective viewpoint it is more like a big ball of wibbly wobbly timey wimey... stuff) dieses Jahr schon vor Aschermittwoch aufgefallen.

Deshalb gibt es dieses Jahr von mir wieder die Fastenchallenge-Frage: Was fastet ihr? Wie fastet ihr? Und habt ihr Vorschläge, was oder wie ich dieses Jahr fasten könnte?

Das Leben im Kloster schränkt nämlich besonders den fastenzeitlich gern genutzten Bereich der Ernährung enorm ein: wer nicht selber kocht, muss essen, was auf den Tisch kommt. Schließlich soll meine Fasterei der Küche nicht auch noch Extraarbeit bescheren.
Im Augenblick denke ich darüber nach, die 40 Lenten Activities for Catholic Families für meine Lebensweise zu adaptieren. Mal sehen, was sich daraus machen lässt.

Aber jetzt bin ich auf jeden Fall erst mal total gespannt, welche Ideen ihr so habt!

1 Kommentar:

  1. hey du Zeitreisende,
    ihr im Kloster habt ja eh schon so ein bißchen Vorsprung, was Fastenvorsätze angeht: wenn ich jetzt z.B. sage, ich mache Fernseher und Facebook-Fasten,dann denkst du dir "langweilig" ;-)
    Aber das, was die dadurch gewonnene Zeit füllt, also ein Buch lesen, was ich immer schon mal lesen wollte, oder täglich einen Spaziergang machen, das ist es, was dann die eigentliche Qualität der Fastenzeit ausmacht. Also weniger das, worauf man verzichtet (bzw. das nur als Bedingung der Möglichkeit für (haha)), sondern eher, das was man sich Positives vornimmt. Dont give up, take up ;-)
    Küsschen, madlene

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